{"doi":"10.1007/s00508-025-02570-2","title":"Management des konvulsiven Status epilepticus im Kindesalter","abstract":"<jats:title>Zusammenfassung</jats:title>\n          <jats:p>Konvulsive Status epileptici (KSE) gehören im Kindesalter zu den häufigsten Notfällen. KSE sind zeitkritisch, wobei mit zunehmender Dauer die Beendigung des KSE schwieriger bzw. unwahrscheinlicher wird und sowohl Mortalität als auch unmittelbare und Langzeitkomplikationen exponentiell zunehmen. Zügige Diagnostik und Behandlung pädiatrischer KSE (PKSE) sind daher essenziell, aktualisierte allgemein akzeptierte Leitlinien für strukturiertes Vorgehen existieren – im Gegensatz zum Erwachsenenalter – jedoch derzeit nicht. Am EpiCare-Zentrum der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Wien wurde, basierend auf aktueller Evidenz, in enger Kooperation mit der Universitätsklinik für Neurologie Salzburg ein Konzept erarbeitet, das eine kontinuierliche Verlaufsdokumentation – beginnend mit dem Zeitpunkt, zu dem der junge Patient zuletzt symptomfrei gesehen wurde über prähospitale Interventionen bis hin zum Eintreffen in der Notfallambulanz und weiters bis zur Aufnahme an der pädiatrischen Intermediate Care(IMC)- oder Intensiv-Station (PICU) – ermöglicht. Des Weiteren wurde eine „Pocket Card“ mit detaillierten Informationen über strukturierte spezifische Diagnostik und Behandlung erstellt, die unabhängig von der ärztlichen Besetzung (z. B. im Nachtdienst und an Wochenenden) rasche adäquate Maßnahmen garantieren soll. Das hier vorgestellte Konzept soll zudem Rettungskräfte und NotärztInnen sowie Erstaufnahmezentren im Umfeld sensibilisieren sowie Abläufe harmonisieren und so dazu beitragen, Übergänge in (super)refraktäre KSE mit u. U. irreversiblen Konsequenzen hintanzuhalten.</jats:p>","journal":"Wiener klinische Wochenschrift","year":2025,"id":633498,"datarank":0.0,"base_score":0.0,"endowment":0.0,"self_citation_contribution":0.0,"citation_network_contribution":0.0,"self_endowment_contribution":0.0,"citer_contribution":0.0,"corpus_percentile":null,"corpus_rank":null,"citation_count":0,"citer_count":0,"citers_with_citation_signal":0,"citers_with_endowment":0,"datacite_reuse_total":0,"is_dataset":false,"is_dataset_confidence":null,"is_data_producer":false,"deposit_databanks":null,"is_oa":false,"file_count":0,"downloads":0,"has_version_chain":false,"published_date":null,"fair_score":null,"fair_percentile":null,"algorithm_id":"datarank_citation_only_1hop_v6","ranking_scope":"data_only","authors":[{"id":990883,"name":"Francesco Cardona","orcid":"0000-0002-2050-632X","position":1,"is_corresponding":false},{"id":614731,"name":"Eugen Trinka","orcid":"0000-0002-5950-2692","position":2,"is_corresponding":false},{"id":614719,"name":"Markus Leitinger","orcid":"0000-0001-8552-6762","position":3,"is_corresponding":false},{"id":656773,"name":"Martha Feucht","orcid":"0000-0001-7691-8158","position":4,"is_corresponding":false},{"id":867674,"name":"Sarah Glatter","orcid":"0000-0002-0372-4317","position":0,"is_corresponding":false}],"reference_count":0,"raw_metadata":{"has_enrichment":true,"resolved":true,"title":"Management des konvulsiven Status epilepticus im Kindesalter","abstract":"<jats:title>Zusammenfassung</jats:title>\n          <jats:p>Konvulsive Status epileptici (KSE) gehören im Kindesalter zu den häufigsten Notfällen. 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